Statistik | Geschichte
 Gemeinde Ivenack
Fläche: 3.957,78 ha | Einwohner (30.06.2012: 884 | Bürgermeister:
| Roland Lüker
Fuchsberg 1
17153 Goddin | Gemeindebüro:
| Am Milchweg 20
17153 Ivenack
Tel. 0174-3156323 |


Ritter Reinbern von Stove stiftete im Jahre 1252 das Zisterzienser-Nonnenkloster zu Ivenack , dank welchem auch das Dorf im Mittelalter zu Blüte und wirtschaftlicher Kraft gelangte. Nach der Säkularisierung des Klosters im Jahre 1556 fiel es unter landesherrliche Verwaltung als Amt Ivenack. Im 30-jährigenKrieg wurden Kloster und Dorf zerstört; der Ort war im Jahre 1649 menschenleer.
In den folgenden Jahrhunderten entwickelte sich Ivenack zu einem Gutsdorf, geprägt von einem im 18. Jahrhundert geschaffenen Ensemble aus Schloss und Marstall, Schlosspark, Teehaus und Orangerie und der Kirche – heute denkmalgeschützt wie auch die Gebäude entlang der Dorfstraße.
Die l000-jährigen Eichen im Landschaftsschutzgebiet „Ivenacker Tiergarten” gelten als die ältesten ihrer Art in Mitteleuropa und ziehen Jahr für Jahr zahlreiche Besucher an.






 Ortsteil Markow
Noch erkennbar ist die ursprüngliche Dorfstruktur von Markow als einem typischen mecklenburgischen Gutsdorf mit einem
- nicht mehr erhaltenen symmetrisch angelegten Gutshof
sowie einer Katenzeile entlang der Dorfstraße.
Das ehemalige Gutshaus steht leer.



 Ortsteil Zolkendorf
Auch das Ortsbild von Zolkendorf wird noch erkennbar von einem symmetrisch angelegten Gutshof mit - heute leer stehendem - Gutshaus, Ställen und Scheunen sowie einer Katenzeile an der Dorfstraße geprägt.
Im Jahre 1256 hatte der Pommernherzog Wartislaw als Landesherr dem Kloster Ivenack mehrere Dörfer verliehen – unter ihnen auch das Pfarrdorf Zolkendorf (Soldekedorp).
Das 750. Jubiläum dieser ersten urkundlichen Erwähnung wurde vom neu gegründeten Verein Zolkendorf-Markow e.V. und vielen Einwohnern und Gästen zum Pfingstwochenende 2006 vorbereitet und zünftig gefeiert.


 Ortsteil Grischow
Die ursprüngliche Anlage von Grischow als Gutsdorf ist noch heute zu erkennen. Der Dorfteich mit demSpeicher und dem ehemaligen Gutshaus sowie der Friedhof mit seinen großen Bäumen bilden einen reizvollen Landschaftsraum innerhalb der dörflichen Struktur.
Grischow (in alten Urkunden als Grossow und Grescow benannt) zählte zu den im Jahre 1256 ersterwähnten Besitzungen des Zisterzienserklosters Ivenack. Im Jahre 1283 wurde auch Goddin dazu gerechnet; Weitendorf ab dem Jahre 1302. Groß waren die Verwüstungen im Verlauf des 30jährigen Krieges (1618-1648) auch in dieser Region. So zählte das Dorf Grischow vor diesem Kriege rund 20 Bauernwirtschaften, wenige Jahre nach dessen Ende nur noch 5.



 Ortsteil Goddin
Eine ähnliche Struktur als ehemaliges Gutsdorf weist auch Goddin auf.
Das ehemalige langgestreckte Gutshaus - zur Zeit leerstehend - und die vollständig erhaltene frühere Katenzeile prägen noch heute die Struktur des Dorfes.


 Ortsteil Weitendorf
Das frühere Gutsdorf Weitendorf hat sich zu einemStraßendorf mit unterschiedlichen Baustilen entwickelt.
Zwei ehemalige Wirtschaftsgebäude am Hofweg und das frühere Gutshaus sind erhalten geblieben.

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